4. Racketlon Swiss Open

 
 

  
Vom Freitag bis Sonntag, 25.-27. Juni 2010 fand in Schlieren bei Zürich das 4. Racketlon Swiss Open und die Racketlon Doppelweltmeisterschaften statt. Dem Publikum wurde dabei Schlägersport auf höchstem Niveau geboten. Dominiert wurde der Event von ausländischen Topspielern.

600 Spiele in 3 Tagen

Das OK des Racketlon Swiss Open kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurück blicken. Innerhalb von drei Tagen fanden auf 9 Tischtennistischen, 7 Badminton-, 9 Squash- und 9 Tennisplätzen ungefähr 600
Spiele statt. Obwohl der Event mit 400 Anmeldungen an die Kapazitätsgrenze stösst, gab es keine Wartezeiten, was vor allem dem engagierten Einsatz des Helferteams zu verdanken ist. Alexander Köpf, (GER / Weltnummer 5), ist voller Lob: „Obwohl mir der Turniersieg in der Schweiz bisher leider vergönnt blieb, komme ich immer wieder gerne an eines der grössten und besten Turniere der internationalen Tour“.

Hitchcockfinale bei den Elite-Doppelweltmeisterschaften
Zum Turniersieg reichte es Köpf denn auch im diesem Jahr nicht. Nach einer unerwarteten Niederlage im Einzel verlor er mit Joey Schubert (AUT / Nr. 3) gegen Christoph Krenn (AUT / Nr. 1) und Michael
Dickert (AUT / Nr. 6) auch das Finale der Elite Doppel-WM auf dramatische Art und Weise. Nach je einem gespielten Satz im Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis und vergebenem Matchball lautete der Punktestand exakt 74:74! In diesen Fällen kommt es bei Racketlon zu einem Gummiarm-Entscheidungspunkt (Aufschläger hat nur ein statt zwei Serviceversuche) im Tennis. Krenn/Dickert gewannen das Los und wählten das Risiko, den Aufschlag. Tennisspieler Krenn servierte mutig und nach einem weiteren fantastischen Ballwechsel, standen die neuen Doppelweltmeister fest, Krenn/Dickert aus Österreich. Den dritten Platz holten sich Stefan Jezler aus Brüttisellen (SUI / Nr. 9) und Paul Twisterling (NED / Nr. 38). Der Sieg beim Mixed ging an Björnström / Kärkkäinen (FIN), beim Frauendoppel triumphierten Björnström (FIN) / van der Woerdt (NED).

Michaela Björnström überragend
Michaela Björnström wurde zur überragenden Spielerin in Schlieren. Nebst zwei Doppel-WM-Titeln konnte sie im Einzel durch eine verletzungsbedingte Aufgabe ihrer Doppelpartnerin profitieren und verlässt die Schweiz somit mit 3 Titeln. Die beste Schweizerin, Nicole Eisler (SUI / Nr. 9), traf im Viertelfinal auf die spätere Finalistin Marielle van der Woerdt (NED / Nr. 13), gegen welche sie chancenlos blieb und beendete das Turnier schlussendlich auf dem 6. Rang.

Turniersieg bei den Herren geht nach Schweden
Stefan Adamsson heisst der Sieger der Elitekategorie Herren. Er setzte sich im Finale gegen Joey Schubert mit 11 Punkten Differenz durch und konnte das Racketlon Swiss Open bei seiner ersten Teilnahme gleich gewinnen. Stefan Jezler musste nach einem Startsieg verletzungsbedingt aufgeben.

Faszination Racketlon
Bei Racketlon wird im Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis direkt nacheinander je ein Satz auf 21 Punkte gespielt. Sieger ist, wer am Ende mehr Punkte hat! Dabei kann es vorkommen, dass man drei Sätze knapp gewinnt, den vierten jedoch so hoch verliert, dass die gesamte Punktebilanz negativ ist und das Spiel verloren geht. Racketlonspieler sollten in ihrer stärksten Sportart eine möglichst grosse Punktedifferenz herausspielen, in ihrer schwächsten jedoch die Differenz möglichst klein halten.
 
Schweizer Sportfernsehen vor Ort
Das Schweizer Sportfernsehen sendet am Dienstagabend, 29. Juni um 20 Uhr einen 8-Minuten-Bericht über das Racketlon Swiss Open und die Sportart Racketlon. Weitere Informationen und die Resultate sind auf der Turnierhomepage www.racketlonswissopen.ch abrufbar.

Resultate Doppelweltmeisterschaft

Herren A Doppel:

1. Krenn / Dickert (AUT)
2. Köpf (GER) / Schubert (AUT)
3. Jezler (SUI) / Twisterling (NED)

Herren B Doppel:
1. Wegmann / Ulusoy (SUI)
2. Arnet / Schäfer (SUI)
3. Martire / Rosso (ITA)

Damen A Doppel:
1. Björnström (FIN) / van der Woerdt (NED)
2. Hrabina (UNG) / Seitz (AUT)
3. Scharnagl / Altmann (GER)

Mixed Doppel:
1. Björnström / Kärkkäinen (FIN)
2. van der Woerdt / Twisterling (NED)
3. Andersson / Adamsson (SWE)

Junioren U16 Doppel:
1. De Bleeckere (BEL) / Tomooje (EST)
2. Anzeletti / Karwcewicz (AUT)
3. Nowak / Scymcak (POL)

Herren O45 Doppel:
1. Sach (GER) / Sakovics (UNG)
2. Nowicki / Alte (GER)
3. Ollary Sen. (SVK) / Lahourcade (BEL)

Herren O55 Doppel:
1. Schwan / Devaty (CZE)
2. Rejhar / Krajc (CZE)
3. Zwald / King (SUI)
 
Resultate 4. Racketlon Swiss Open

Einzel Herren A:

1. Stefan Adamsson (SWE)
2. Joey Schubert (AUT)
3. Michael Dickert (AUT)

Herren B:
1. Marek Wojnarski (POL)
2. Christian Wiessner (GER)
3. Marc Oliver Grau (GER)

Herren C:
1. Sebastian Mair (GER)
2. Bernhard Hodler (SUI / Hünenberg)
3. Jörg Schmid (SUI / Oberegg)

Herren D:
1. Daniel Amman (SUI / Zürich)
2. Shay Berger (ISR)
3. Cédric Weber (SUI / Lausanne)

Junioren U16:

1. Nucak Szymczak (POL)
2. Kris I. Krawcewicz (AUT)
3. Daniel Anzeletti (AUT)

Junioren U21:
1. Andre-Kristopher Toomjoe (EST)
2. Sebastian Mair (GER)
3. Frederik Floether (GER)

Herren O45:
1. Christian Alte (GER)
2. Peter Sakovics (UNG)
3. Vlasimil Kolar (CZE)

Herren O55:
1. Jaroslav Schwan (CZE)
2. Graham King (SUI / Wilen)
3. Rudy Krajc (CZE)

Damen A:
1. Michaela Björnström (FIN)
2. Marielle van der Woerdt (NED)
3. Jutta Schaub (GER)

Damen B:
1. Claudia Zuber (SUI / Ober-Ohringen)
2. Berit Schüler (GER)
3. Lina Engberg (SWE)

Juniorinnen u21:
1. Svenja Kleb (GER)
2. Liselot de Bleeckere (BEL)
3. Jessica Toth (AUT)
 

Einige Links zum Thema

» Webauftritt racketlonswissopen.ch
» Swiss Racketlon Verband
» Weltverbandes FIR
» Deutscher Racketlon Verband
 
Nico Hobi
 
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