Swiss Open grösstes Golden Grand Prix-Turnier!

 
 

  
BASEL. Das Wilson Badminton Swiss Open in Basel verliert zwar den Status eines Super Series-Turnieres, gewinnt dadurch aber zahlreiche Freiheiten in der Vermarktung zurück. Die Möglichkeit, dass Basel das weltweit wichtigste und grösste Golden Grand Prix Turnier sein wird, überdeckt den Schmerz bei den Organisatoren.

Die Nachricht traf beim OK-Präsidenten Christian Wackernagel am Pfingstwochenende ein und löste verständlicherweise eine Irritation aus. „Als Erfinder und bisheriger Veranstalter der Super Series mussten wir in der Planung des Weltverbandes dem Milliarden-Land Indien unseren Platz überlassen. Das schmerzt.“ Doch das erfolgreiche Organisationstrio mit Christian Wackernagel, Charles A. Keller und Daniel Steiner wären nicht seit 20 Jahren erfolgreich, wenn sie nicht das Positive aus diesem Entscheid gegen Basel sehen würden. „Der Weltverband wird in den kommenden Jahren die Entwicklung im Badmintonsport auf die grossen Zukunftsmärkte in Asien fokussieren. Europa kann davon profitieren, sobald asiatische Konzerne über den Badmintonsport nach Europa kommen wollen. Wir werden noch konsequenter unseren eigenen Weg gehen und dadurch den schnellsten Rückschlagsport der Welt weiterhin in Basel präsentieren und noch bekannter zu machen.“ Der OK-Präsident der Wilson Badminton Swiss Open weiss bereits auch schon wie. „Durch den negativen Entscheid haben wir zahlreiche Freiheiten in der Vermarktung zurückgewonnen. Vielleicht können wir gar mehr Einnahmen als bisher generieren, denn die attraktive Vermarktung kehrt zu uns zurück. Damit ist Basel auf dem besten Weg, das weltweit grösste und wichtigste Golden Grand Prix-Turnier im Badmintonsport zu werden. Die Basis dazu liefert der weiterhin attraktive Termin gleich nach den All England im März. Da dieses Turnier zu den Topturnieren gehört, haben wir weiterhin gute Chancen, in Basel einen Teil der weltbesten Spielerinnen und Spieler präsentieren zu können.“ Für die Zuschauer wird es ein Vorteil sein, wenn in Zukunft wieder mehr verschiedene Nationen und europäische Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler um den Turniersieg kämpfen können und die asiatische Dominanz weniger kompakt vertreten sein wird.

Preisgeld deutlich erhöht
Wie hoch das Preisgeld in Basel sein wird, steht im Moment noch nicht fest. Es werden jedoch mindestens 120‘000 USD sein, möglicherweise aber weiterhin 200‘000 USD, wie in den vergangenen drei Jahren. Die Verhandlungen mit dem Titelsponsor laufen noch.

Beim Kongress des Weltverbandes wurde auch bekannt, welche Preissummen die Super Series Turniere neu bezahlen werden. Zum ersten Mal in der Geschichte wird bei einem Turnier um ein Preisgeld von über einer Million Dollar gespielt. Die Korea Open bieten die stolze Summe von insgesamt 1,2 Millionen Dollar an Preisgeld auf. Auch die Indonesia Open erhöhen ihr Preisgeld auf immerhin 600.000 Dollar. Drei weitere Turniere werden mindestens 350.000 Dollar aufbieten. Damit wird alleine bei den fünf Topturnieren um ein Preisgeld von fast drei Millionen Dollar gespielt. Ein neues Zeitalter im Badmintonsport beginnt. Zur Super Series 2011-2013 zählen Dänemark, England, Frankreich, Hong Kong, Indien, Indonesien, Japan, Korea, Malaysia, Singapore und zwei Turniere in China.
 
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