Badminton-WM: Viele souveräne Titelverteidiger

 
 
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Chen Long aus China verteidigte heute seinen Titel gegen Lee Chong Wei an der WM in Jakarta. Genau gleich wie die Carolina Marin aus Spanien, die Saina Nehwal aus Indien schlug.

Und auch alle anderen Titel gingen an ehemalige Weltmeister. So gewann Zhao Yunlei aus China erneut zwei Titel, wie schon 2014 in Kopenhagen, und zwar im Damendoppel an der Seite von Tian Qing und im Mixed mit Zhang Nan. Ganz besonders viel Freude machte das letzte Spiel in Jakarta den Einheimischen: Hendra Setiawan und Mohamed Ahsan (Bild 1) gewannen die Goldmedaille im Herrendoppel zum Abschluss einer stimmungsvollen und lauten WM vor einer begeisterten Kulisse.

Für Lee Chong Wei (Bild 3) war es in seinem vierten WM-Finale die vierte Niederlage. Der 26jährige Chen Long (Bild 4) war ihm im Finale in allen Belangen überlegen, der Chinese schien an diesem Turnier unschlagbar zu sein. Aber Lee Chong Wei, im Oktober wird er 33jährig, wird es weiter probieren. In einem Jahr sind die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Auch dort hat die jahrelange Nummer eins der Weltrangliste aus Malaysia eine Rechnung offen: Er verlor zweimal das olympische Finale, beide Male gegen den Chinesen Lin Dan.

Letzterer war in Jakarta im Viertelfinale ausgeschieden gegen Europameister Jan O. Jörgensen, der seine erste WM-Medaille mit nach Hause nehmen konnte. Es war die bronzene, nachdem er im Halbfinale am Samstag gegen Lee Chong Wei weitgehend chancenlos geblieben war. Die andere bronzene ging an den 20jährigen, abgeklärt und cool spielenden Japaner Kento Momota. In Bild 2 sind die vier Medaillengewinner im Herreneinzel zu sehen.

Die Medaillen für die Europäer(innen)
Aus euopäischer Sicht war der Lichtblick das Damendoppel Rytter-Juhl/Pedersen aus Dänemark, sie gewannen Silber. Und natürlich die Goldmedaille für die kämpferische Spanierin Carolina Marin (Bild 5) im Dameneinzel. Sie rang wieder alle nieder mit ihrer energiegeladenen und entschlossenen Art, wie schon 2014 - ein Phänomen. Dazu kam die Bronzemedaille für Jan O. Jörgensen, wie erwähnt.

Fazit: Drei der fünf Titel gingen damit nach China. Es waren an vergangenen Weltmeisterschaften des Öfteren auch schon mehr gewesen. Die Einheimischen aus Indonesien holten den Titel im Herrendoppel, und eine goldene ging nach Spanien. Die Schweiz, die noch nie eine Medaille an Weltmeisterschaften im Badminton gewonnen hatte, war durch Sabrina Jaquet im Dameneinzel vertreten gewesen: Sie gewann in Runde eins gegen eine Ukrainerin und schied in Runde zwei gegen eine Japanerin aus.


Text: Yonex Schweiz
 
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